Username
Passwort

Passwort vergessen?
Noch kein Mitglied?   Zur Registrierung
Restaurant / Lieferservice - Suche PLZ oder Ort eingeben
Infos Bookmark
Rezepte schreiben
Teilen Sie Ihre eigenen Rezepte mit der Community!
Kategorien
Rezepte suchen
Rezeptname       Zutaten       Beides      |      Ganzwortsuche
Herbst-Pasta: das Beste zwischen Sommer und Winter
 
 

Herbst-Pasta: das Beste zwischen Sommer und Winter

Pasta
Im September gibt es sommerlich warme Tage, während gleichzeitig schon ein Hauch Herbst in der Luft liegt. Das spiegelt sich auch auf den Speiseplänen wieder. Die ersten Nüsse und Kürbisse kommen gegen Ende des Monats auf den Markt, während sommerliche Kräuter wie Basilikum oder Minze ihren ganzen Geschmack entfalten. Freilandtomaten und Zucchini, Erbsen, Bohnen und mittelfrühe, frisch geerntete Kartoffeln locken in aller Pracht. Geht man über den Wochenmarkt, kann man leicht in einen Kaufrausch verfallen angesichts des üppigen Angebots. Schnell stapelt sich das Gemüse im Kühlschrank und welkt vor sich hin. Deshalb haben wir Pasta-Gerichte herausgesucht, in denen die Septemberernte voll zur Geltung kommt. Nudeln schmecken immer, und die Rezepte sind schnell nachgekocht – was will man mehr.

Ligurische Nudeln mit Pesto, Kartoffeln und Bohnen


Hier kommen gleich mehrere September-Stars auf den Teller. Basilikum im Pesto, leckere Kartoffeln und knackige Brechbohnen vereinen sich mit Bandnudeln und Parmesan zu einer sättigenden Mahlzeit.

Für 4 Personen braucht man

400 g Tagliatelle oder Linguine
250 g Brechbohnen, frisch oder auch gefroren
250 g Kartoffeln
1 Glas Pesto
Pfeffer
Salz
Parmesan

Zubereitung:
1. Die Bohnen putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Kartoffeln schälen und ebenso klein schneiden. Beides in einem Topf mit Salzwasser garen.
2. In der Zwischenzeit die Nudeln bissfest garen.
3. Sobald das Gemüse und die Nudeln fertig sind, abgießen und 4 EL des Nudelwassers auffangen.
4. Das Pesto mit 4 EL des Nudelwassers vermischen.
5. Das Gemüse und das Pesto vorsichtig unter die Nudeln heben. Mit Parmesan bestreut servieren.

Lust auf ein selbst hergestelltes Pesto?


Das geht ebenfalls ziemlich einfach. Bedeckt man die oberste Schicht Pesto im Glas mit Olivenöl, dann lässt sich die grüne Köstlichkeit einige Zeit im Kühlschrank aufbewahren. Man sollte nur darauf achten, dass das Basilikum nach dem Waschen richtig gut abgetrocknet ist, denn sonst verfault das Pesto schnell. Wichtig ist auch, dass die Gläser vernünftig sterilisiert werden. Im Backofen kann man die offenen Gläser für zehn Minuten bei 180 Grad backen und sie anschließend im Ofen abkühlen lassen. Oder man kocht Gläser und Deckel in einem großen Topf ebenfalls zehn Minuten lang aus und lässt sie auf einem sauberen Küchentuch trocknen.

Die Menge reicht für vier Personen.

100 g Basilikum
3 EL Pinienkerne
2 Knoblauchzehen
200 ml Olivenöl
3 EL Parmesan oder Pecorino, gerieben

Zubereitung:
1. Basilikum und Pinienkerne in der Küchenmaschine oder mit dem Pürierstab zerkleinern, dabei das Olivenöl in einem dünnen Strahl zugeben. Wenn alles eine sämige Konsistenz hat, den Parmesan untermischen und in kleine Gläser umfüllen.

Zucchini-Pasta


Zucchini gibt es im September noch einmal in Massen und deshalb richtig günstig. Das Gemüse hat keinen starken Eigengeschmack (man könnte auch sagen, es schmeckt nach nix), deshalb braucht es viele Kräuter oder Gewürze, damit das Ganze nicht zu fade schmeckt. Diesem Gericht verleihen Hackfleisch und Knoblauch seinen Geschmack.

250 g Zucchini
350 g Hackfleisch (oder Räuchertofu)
400 kurze Nudeln wie Penne oder Spiralnudeln
3 Knoblauchzehen
2 EL Tomatenmark
200 ml Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer
Parmesan

Zubereitung:
1. Das Hackfleisch anbraten. Tomatenmark und gehackten Knoblauch hinzufügen, kurz mitdünsten. Mit Gemüsebrühe ablöschen und langsam vor sich hinköcheln lassen.
2. Nudeln nach Packungsanweisung garen.
3. Zucchini waschen und mit dem Sparschäler in feine Streifen schneiden. Kurz bevor die Nudeln fertig sind, die Zucchini zum Hackfleisch geben und bissfest garen.
4. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Parmesan bestreut servieren.

Wer es gerne cremiger mag, kann die Sauce mit Schmand abschmecken, dann passt aber der Parmesan nicht mehr gut dazu.

Fruchtige Tomatensoße aus dem Backofen


Diese Tomatensoße kocht sich fast schon von selbst und ist eine tolle Alternative zu den passierten Tomaten aus dem Supermarkt. Man kann sie in sterilisierte Schraubgläser füllen und bei Bedarf eine schnelle Bolognese daraus zaubern, die richtig schön nach Sommer schmeckt.

Für vier Personen benötigt man

1 kg Tomaten
1 – 2 Zweige Rosmarin
2 Zweige Thymian
3 Knoblauchzehen
2 EL brauner Zucker
3 EL Olivenöl

Zubereitung:
1. Tomaten waschen, halbieren und die Stielansätze entfernen.
2. Knoblauch grob hacken.
3. In einer Auflaufform alle Zutaten miteinander vermengen und bei 120 Grad im vorgeheizten Backofen zwei Stunden garen. Ab und zu umrühren.
4. Thymian- und Rosmarinzweige herausfischen.
5. Wer die Tomatensoße gerne stückig mag, lässt die Sauce einfach so. Wer sie lieber glatt mag, der kann sie auch mit dem Pürierstab bearbeiten, bis sie die bevorzugte Konsistenz erreicht hat.

Wir wünschen guten Appetit!

Autor: Gunda Plewe



 
Copyright © pizzeria.de GmbH